Sonntag, 12. April 2015

Die nächste Empfehlung

















Der Grendel - verbannt in alle Ewigkeit


Ist eines der besten SiFi/Fantasy Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Ihr müsst im ersten Drittel ganz scharf aufpassen, weil so ziemlich alle Figuren sehr schnell auftauchen - an allen möglichen Orten.
Wenn ihr alles im Kopf und am richtigen Ort habt...
erwartet euch ein unglaublich witziger Roman mit sehr sehr gut geschriebenen Dialogen und einer spannenden, abwechslungsreichen Handlung.  Geschrieben in einer Sprache, die vom Ausdruck, dem Umgang mit Worten und Ideen einem Terry Pratchett schon sehr nahe kommt.
(Und das ich das sage, heißt schon was. Ich habe alle seine Bücher, alle schon zig mal gelesen und liebe sie.)
Sehr nahe, weil sie ähnlich gut ist, aber in ihrem ganz eigenen Stil. Robin Li ist eine der wenigen würdigen Nachfolger. Ein unbedingtes Must Have Read!!!!


 Die Autorin

Als Produkt einer Großstadt lässt Robin sich schon von frühester Kindheit an von Gegensätzen faszinieren. Literarische Ergüsse bleiben davon keineswegs unbeeinflusst. Sie gipfeln in dem Unternehmen, Erfahrungen aus dem Ingenieurswesen zur Grundlage eines vollkommen neuen Universums auszubauen, welches dem unseren auf den ersten Blick verdächtig ähnlich sieht.
Robin ist nicht dazu geschaffen:
- langweilige Fragebögen auszufüllen
- interessante Fragebögen auszufüllen
- eine Steuererklärung auszufüllen
- irgendwas ernst zu nehmen.

Robin Li kam zu Beginn der 80iger Jahre als Großstadtkind zur Welt und ist bis heute, trotz Studium in Harvard, Oxford und Cambridge, ein solches geblieben. Ein Doktor in Astro-Physik und einer in Verhaltenspsychologie runden die Ausbildung ab, die schließlich in einer erfolgreichen Karriere als Spezialist für angewandte Kernfusion und einem höchst erfolgreichen Mikrowellenkochbuch mündet. Mit dem vorliegenden Roman erobert Robin Li endlich die Medienwelt und nutzt die willkommene Gelegenheit, Hobby und Beruf miteinander zu verschmelzen. Robins liebste Freizeitbeschäftigung besteht in der Verbreitung hanebüchener und vollkommen frei erfundener Lebensläufe, für die sich bis dato kein Abnehmer finden ließ.  

Das sagt die Autorin selbst über ihr Buch:    

Die mächtige Rasse der Junga fürchtet sich so sehr vor einer uralten Bedrohung namens »Der Grendel«, dass sie bereits seit 6000 Jahren versucht, alle Beweise ihrer Existenz zu tilgen. Noch gibt es einige Fragmente der Erinnerung aus jenen Zeiten, in denen das Monster sein Unwesen getrieben hat. Verstreut und verloren in den Untiefen der Galaxie.
Doch genau hier verbirgt sich das Wissen, das benötigt wird, um die Gefahr zu bändigen, sollte der Grendel je wieder erwachen.
Denn das Monster, der Albtraum der Götter, die Geißel der Galaxie – existiert noch immer.

   Angst lähmt das junganischen Imperium. Der albtraumhafte Grendel ist seinen Wächtern entwischt. 6000 Jahre Gefangenschaft haben ihn nicht umgänglicher gemacht. Doch seine zuständige Sachbearbeiterin plagen Zweifel, ob der Grendel wirklich die Quelle allen Übels ist. Auf der Suche nach der Wahrheit stolpert sie in einer abenteuerlichen Odyssee über die Spuren der Vergangenheit. Und zu ihrem Schrecken wird ihr klar, dass ein noch viel grässlicheres Ungeheuer in den Grenzen des  Imperiums wütet.
Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit‘ ist eine Gradwanderung auf dem schmalen Steg von humoristischer Fantasy zu spannungsgeladener Science-Fiction. Hauptmann Kaiman Morgenstern plagt sich mit der eigenwilligen Hexe Gwendolyn herum, während im junganischen Imperium Jagd auf den übelsten Schwerverbrecher aller Zeiten gemacht wird. Wie das alles zusammen passt, darüber gibt ‘Der Grendel, verbannt in alle Ewigkeit’ auf ca. 500 aberwitzigen Seiten Auskunft.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen