Freitag, 14. Juli 2017

Wenn alles auf Lügen beruht

"Zwischen Niemals und Immer": Eine Leseprobe

Hier habt ihr einmal eine Leseprobe, die zeigt, dass das eigene Leben - in diesem Fall das Leben von Samantha - manchmal auf Illusionen gegründet sein kann. In dieser Szene erfährt sie etwas über ihren Vater.
   
Doch dass er offenbar als Privatmann da unten Care-Projekte … zusammen mit einer Frau, die … mir fehlten die Worte. Sogar die Gedanken dazu. Ich sah Chrystopher mit großen Augen an.
Da funktioniert so einiges nicht mit der Kommunikation in deiner Familie, oder?“, meinte er und musterte interessiert die beiden Menschen, die selbstversunken, Arm in Arm, eine Zusammen-gehörigkeit ausstrahlten, die mich sofort neidisch machte.
Klugscheißer“, fauchte ich und wollte wieder mal nur weg aus der Situation.
Ruhe, ich brauchte unbedingt Ruhe zum Nachdenken. Oder noch besser: „Kann ich das nicht gleich entscheiden? Das ich sterben will? Entscheide ich hier und jetzt. In so ein Durcheinander gehe ich ohnehin nicht zurück. Davon abgesehen, gibt es aber etwas ganz grundlegendes: Ich werde nicht mehr Tanzen können, da bin ich mir ziemlich sicher. Ein Leben ohne Tanz ist kein Leben für mich. Meine Entscheidung ist schon getroffen. Also?!“
Klär das mit Blanche, wir müssen ohnehin …“

Dads Handy klingelte.
Meine Güte Ulrike, ich kann dich kaum verstehen, so sprich doch deutlicher. Warst du wieder in deiner Klinik? Was ist denn los, um diese Zeit will ich generell nicht gestört werden, weil wir da im Meeting sind, das weißt du doch.“
Auch er wurde plötzlich kreidebleich. Schnappte nach Luft und bellte in sein Handy: „Wo? Welches Krankenhaus? Was ist passiert?“
Anscheinend dauerte es etwas, bis Mutter mit ihren aufgespritzten Lippen alles erklären konnte, dann legte Dad kommentarlos auf und griff zu seiner Jacke.
Samantha ist in der Uni-Klinik in der Notaufnahme. Sie hatte einen Unfall. Wenn ich Ulrikes Genuschel richtig verstanden habe, wird sie gerade in den OP geschoben. Sie wird vielleicht nie wieder Tanzen können. Es ist nicht einmal sicher, ob sie überlebt.“
Er rannte mit bleichem Gesicht durch die Tür hinaus.
Die unbekannte, unscheinbare, langjährige Geliebte meines schwerreichen und gesellschaftlich am anderen Ende der Skala lebenden Vaters, blieb, ebenfalls leichenblass, mitten im Raum stehen.
Sehr, sehr langsam ging sie zu einer Vitrine und nahm MEIN Bild heraus. Irgendein Solo aus einem meiner Ballette. Sehr gut, die Aufnahme, wie ich feststellte. Frau Unbekannt nahm aus der Schublade eine Kerze, stellte sie langsam in einen Kerzenständer und zündete sie an. Zog einen Stuhl davor, setzte sich und sagte leise: „Ach Samantha, ich habe dich schon so oft Tanzen gesehen. So perfekt und so einsam. Beschützt sie, wer immer auch da oben sein mag, steht ihr bei!“
Dann weinte sie.

Sag mal, ist diese Frau von allen guten Geistern verlassen? Beschützt sie, was meint sie damit? Das ist jetzt aber mehr als grenzwertig, nicht wahr? Die Geliebte meines Vaters weint um mich? Frechheit. Was soll denn DAS?“ Ich war wirklich empört und entsetzt.
Über meine Eltern auch. Vater hatte eine Gaby, Ulrike einen betrunkenen Maler, der mein Vater sein sollte. Zumindest mal gehabt. Meine heile Welt beruhte also auf nichts anderem als Lügen?
Chrystopher sah mich mit einem ganz seltsamen Blick an, der mich noch wütender machte.
Da bröckelt eine Fassade, scheint mir. Sorry, ist mir so raus gerutscht. Komm, Blanche wartet nicht gerne und ich möchte zurück zum Training. Das war doch auch genug für´s erste, oder?“

 Was wird sie tun? Was werden ihre Eltern tun? Das erfahrt ihr hier:

Erhältlich als e-Book und Print bei Amazon unter dem Autorennamen Amanda Bryndis


Donnerstag, 13. Juli 2017

Ein Buch über das Dazwischen

Was geschieht, wenn wir "außerhalb" unseres alltäglichen Lebens sind?
Die Geschichte von Samantha und ihrem Engel Chrystopher, der sie dort begleitet, zeigt, auf humorvolle und unterhaltsame Weise, eine Möglichkeit auf. Und eine Liebesgeschichte, die "für immer" sein könnte.
Hier ist es, das neue Buch von Aanda Bryndis. 
 

Donnerstag, 29. Juni 2017

please hold the line ........

Kreative Genies haben ja ihr ganz eigenes Tempo. Also ich wär dann jetzt soweit mit den Files. E-Book für "Zwischen niemals und immer" - fertig. Print - fertig. Alles fertig. BIS AUF das Cover.
Ideen sind angerissen, die Zutatenbilder - es wird ja aus mindestens 3 Bildern zusammen gesetzt - sind beim Art-Director. Cover-Konzept an sich steht. Wosolldennjetztwaswiehin, alles besprochen.
Wann die ersten Entwürfe kommen? Please hold the line ... please hold the line ... 
oder werfen Sie einen Blick in die Kristallkugel :-) :-) :-) 
Und ich kann ihn nicht drängeln ... groß rumquengeln auch nicht.
Ich weiß ja selbst, wie das bei Szenen so ist ... die sind erst fertig, wenn ich selbst das Gefühl habe ...   jepp, so passts dann. 



     

Dienstag, 27. Juni 2017

Engel gekauft

Nachdem ich gestern stundenlang mit Martin Oder in einer Direktkonferenz gesessen habe :-) :-) 
haben wir die Zutaten für den Entwurf zusammen. Den Coverentwurf, mein ich jetzt.
Das ist ja etwas, was ich am Indie-Autor-Dasein sehr schätze. Keiner macht mir Vorschriften, wie ich was zu gestalten habe, oder gibt mir Entwürfe vor. 
Natürlich ist es nicht das fertige Cover, doch die Idee an sich wird so be/verarbeitet.
Martin hasst den blauen Rahmen, den wird er sicherlich anders einfärben. Schrift/Schriftzug wird auch gänzlich verändert, die Tänzerin soll in Wellen gesetzt werden - schließlich lernt sie ihren Engel ja in einer Zwischenwelt kennen. Der Engel gehört jetzt mir - da kann ich nicht meckern, oder? - Bei Shuterstock gekauft.Hat 9 MB, also muss ich das Werbefoto hochladen für den Post :-)
Leider wird man ihn nicht richtig erkennen, weil er ja verfremdet wird. Spaciger. Schade eigentlich :-), ich bin unglaublich gespannt auf Martins erste Entwürfe. 
Und schicke sie euch, so wie ich sie habe :-) 
 


      

Samstag, 24. Juni 2017

Die Sache mit dem Titel und dem Cover, Robin Li und Martin Oder ...

Man hat´s ja so als Indie-Autor nicht immer leicht. Vor allem, wenn man ganz enthusiastisch eine Buchankündigung macht, im "Küss den Troll" zum Beispiel, die da den Titel ankündigt: "Engel, ledig, findet Liebe für´s Leben".
Und beim Schreiben feststellt, der Roman wird etwas vielfältiger, anspruchsvoller, für einen so locker flockigen Titel. Und dann mein Hang zu extrem romantischen - ach komm schon, ist doch eine Liebesgeschichte - Covern.
Gott sei Dank hab ich aber Robin Li und Martin Oder.
Robin Li, die beim Gegenlesen sämtlichen Kitsch aussortiert, und streng auf die richtige Reihenfolge achtet. Und Martin Oder, der aus meinen wildgewordenen Ideen hier:
Oder dem hier:
Wie immer ein Cover gestalten wird, das haargenau zum Buch passt.
Hab ich schon erwähnt, dass er ein kreatives Genie ist?
Für den neuen Roman von Amanda Bryndis:
      
                                        Zwischen niemals und immer

Immer, nicht ewig. Auch wenn´s unter anderem um einen Engel geht :-) :-)  
Fotos sind entweder von pixaby. com - da hab ich einen account, oder von shutterstock, da hab ich auch einen, und kaufe sie auch da :-) 
   

Wenn Liebe überzeugt

Normalerweise bin ich ja die Fantasy-Roman-Autorin vor dem Herrn. Genau genommen hätte ich weder gedacht, dass es Freude machen könnte, romantisch/witzig/moderne Liebes-Geschichten zu schreiben, noch das ich je ein Buch zu dem Thema veröffentlichen würde, noch, dass ich nach der Wette (dochdochdoch, ich kanns!!!!) sogar ein zweites Buch zu diesem Thema schreiben würde.
Doch nicht nur, dass "Küss den Troll" sogar recht erfolgreich war/ist - ich hatte eine ganz anders gestrickte Story sogar sofort im Kopf. Und die ist jetzt auch FERTIG.
E-Book Vorlage - fertig.  Print-Vorlage - wird heute formatiert. Cover - ist in Arbeit.
Ich erzähl euch gleich im nächsten Post mehr.
Und kaum ist die fertig - nimmt eine wieder ganz, ganz andere Story Formen in meinen Gedanken an.
Aber diese Geschichte, die da erzählt werden möchte, wird sich meine Zeit mit dem 3. Teil von Sas a Moris Orakel teilen müssen. Immerhin hab ich meinen Lesern versprochen, "Der Winter" erscheint im Dezember 17.
Als könnt ihr, wenn ihr Amanda Bryndis - die romantische Seite von Angelika Dirksen - kennen lernen möchtet, gerne mit der witzigen Geschichte von "Küss den Troll", beginnen.
Und euch auf "Zwischen niemals und immer" freuen, während die Fantasy-Leser sich auf  "Der Winter" freuen können.
Und ich selbst, ja, ich freu mich darauf: Zu Schreiben. :-) 

   

 
 

Mittwoch, 26. April 2017

Wie entstand Amanda Bryndis?

Von der Wette an sich habe ich ja schon weiter unten geschrieben. Das Love-Storys eine ganz andere Sache sind als Fantasy, und einen eigenen Namen erfordern, liegt ja irgendwie in der Natur der Sache. :-)
Wette hab ich gewonnen und der Roman ist sooo humorvoll und spannend geworden, dass ich mich entschloss, ihn zu veröffentlichen. Unter welchem Namen also. Mit Robin Li in FB im Messenger überlegt.
Amanda Moonlight, fand ich klasse :-), klang so romantsich wie die Szenen in Island.
"Nee, liest sich wie eine kleine Gothic-Hexe, die versucht zu Schreiben." 
"Ja dann was Isländisches?"
"Versteht doch kein Schwein!"
Fix google eröffnet, Island- Nachnamen - Bryndis. Las sich richtig schön, fand ich.
"Wie wärs mit Amanda Bryndis?"
"SUUUUPER!"
"Is Isländisch, das Schwein."
Und hier ist er also, der Roman um Mona und ihre beiden Männer:

 
 Hier könnt ihr ihn bekommen, als E-book oder als Print:-)

https://www.amazon.de/K%C3%BCss-den-Troll-Amanda-Bryndis-ebook/dp/B0713P7G5H/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1493195689&sr=8-1&keywords=amanda+bryndis%2C+k%C3%BCss+den+troll