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Was hab ich alles gemacht, und wie geht es weiter ....

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Natürlich hatten auch wir hier während der Kontaktbeschränkungen ein paar Probleme. Wie alle anderen auch. Aber wir sind nach wie vor gesund und munter. Was ihr hier seht, ist meine typische kreative Ader, die meine Cover-Designer gewöhnlich in den Wahnsinn treibt. Eine zusammengeschrammelte Vorlage, aus Papier und Kleber. Bis auf die liebe Wei, die damit bestens umgehen konnte, schreien sie gewöhnlich laut auf. Noch steht keiner fest, der schreien darf, aber ich habe einen im Auge. Da der zweite Teil der Nasdhoor Saga fertig ist - ist im Lektorat aktuell - musste natürlich der erste Band angepasst werden. 780 Normseiten waren zu überarbeiten, 560 sind fertig. Das war (und ist) viel, viel, viel konzentrierte Arbeit. Außerdem haben wir wieder ein Selbstanbaufeld, das ist ebenso viel Arbeit. Band I wird im Oktober erscheinen, und da ich wieder Sachbücher schreiben werde - als Ausgleich zur Fantasy, habe ich mich entschlossen, die Fantasybücher ebenfalls unter Amanda Bryndis zu ve

Da lernt man doch für`s Leben, oder: Oh, du hattest das Grundprinzip nicht verstanden ...

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Hier gehts auch um Bücher, allerdings werden sie nicht geschrieben, sondern angefertigt. DIY scrapbooking nennt sich das. Ab und zu brauch auch ich ja mal eine Pause vom Schreiben. Natürlich ist das Thema des Buches angelehnt ans Schreiben :-))) : Die Heldenreise. Dafür klebt man wie blöde, und dafür braucht man Kleber. Fotokleber, damit der Klebstoff die Seiten nicht ruiniert. Den hat mir meine Tochter als Rest geschenkt. Ich fang ja mit der Technik erst an, und habe noch nicht sooo viele Zutaten. Ja. Gut. Ich hab das Ding in der Hand und die falsche Voraussetzung, mein völlig idiotischer Grundgedanke: Ist wie Tesafilm, oder? Wo?? ist der verdammte Anfang der Rolle??? Ich hab so lange daran herumgeknibbelt, bis ich einen hatte. Die Klebefläche aufgelegt und den Klebestreifen abgezogen. Woah ... wurde sofort elektrisch der hauchdünne Plastikstreifen und klebte wie Postit-Zettel überall fest. Das war unendlich mühsam damit zu kleben. Tochter per whatsapp informiert, d

Buchempfehlung: Flächenland, mal ein ganz anderes, schon (sehr) älteres Buch

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Eigentlich wollte ich eine ganz andere Buchempfehlung machen. Hab mir sehr enthusiastisch das Buch bei Amazon bestellt, aber, aber, aber ... Weder Cover noch Inhalt haben mich überzeugt. Ich sehe es nicht so als meine Aufgabe, andere Bücher rezitechnisch auseinander zu nehmen - es ist ja alles Geschmacksache. Deshalb kommt als Buchempfehlung hier ein Buch, das unverdientermaßen etwas in Vergessenheit geraten ist: Flächenland, eines meiner Lieblingsbücher. Edwin A. Abbott war 1865 Schulleiter, Theologe, Mathematiker, Schriftsteller, er hat noch viel mehr Bücher geschrieben, doch "Flächenland" ist aus vielen Gründen heute so aktuell wie damals. Im Prinzip beschreibt der 1. Teil das Leben in Flächenland, basierend auf einem viktorianischen Gesellschaftsbild. Und das Bild der Frauen - die dort recht gefährliche gerade Linien sind, ist einfach göttlich. Schon beim Lesen des Buches merkt man, wie aufgrund der zwangsläufig geometrischen Beschreibungen das eigene Gehirn anfä

Wie aus einer Szene eine g u t e Szene wird, wenn man mal 5 Minuten nachdenkt :-)

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Momentan überarbeite ich ja den 1. Band der Nasdhoor-Saga. Und bin an dieser Szene hängen geblieben. Was ich mir damals dabei gedacht habe, weiß ich heute nicht mehr so genau. Denn sie zeigt so eines ganz bestimmt nicht: wie wird aus einer Prinzessin eine Schwertträgerin. Das Bild schon aber: "Es erschien der jungen Frau, als hätte sie ihr Leben lang nichts anderes getan, als in der Schattenebene zu stehen, um von Kriegern einer längst vergangenen Zeit zu lernen. Hatte sie die weite, graue Unendlichkeit anfangs - wie viel Zeit mochte inzwischen vergangen sein? - noch bedrückt, so war das Fehlen jeglicher Farbe und Form nun angenehm. Nichts störte ihre Konzentration. Elisabetha ermüdete nicht, ihre Aufmerksamkeit ließ nie nach. Wieder und wieder führte sie neben Matsumoto die Drehung des Schwertes aus der Hüfte heraus aus, die er vorgab. Sas a Mori, der diesen Zustand kannte, überschlug zum hundertsten Male die Zeit, die vergangen sein musste. Wie lange konnte die Prinzes

Bücher mal anders ... oder: Aus Alt mach Neu ...

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Das Buch hier hat meine Tochter mir zu Weihnachten geschenkt. Ein schönes Hobby. Uralte Bücher - hier ein originales, altes Lesebuch, werden operiert. Innenleben raus, viele neue wunderschöne Seiten rein. Wie man schon sieht, wird es ein Buch für ebenso schöne Erinnerungen 2020. Jetzt habe ich dieses ebenso uralte Gebetsbuch gefunden. Das will ich für meinen Onkel als Gastgeschenk zurechtzaubern, wenn wir über Ostern wieder zur Chess Open Classic nach Karlsruhe fahren. Der junge Mann vom Foto oben und ich. Jetzt sagt meine Tochter, sie kann den nötigen Papprücken da nicht anbringen, an dem die neuen Seiten gewöhnlich festgenäht werden. Aber da ist noch das Leinengewebe der ursprünglichen Seiten dran. Die Seiten habe ich schon alle entfernt. Mhm .... Ich halte euch auf dem Laufenden. Und such nachher im www schon mal nach originalen, schönen Papieren für die Seiten. Noenblättern, Zeitungsauschnitten und Fotos ... Wenn ich eine Pause bei den Überarbeitungen für Nasdhoor -

Nur für euch ...

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Ihr Lieben, ich seh hier an den Statistiken, wie viele von euch den Blog besuchen. Und keine neuen Beiträge gefunden haben. Als Danke für eure Geduld mit der Autorin, schenke ich euch das: Ab morgen: "Küss den Troll" für ein paar Tage kostenlos bei Amazon.    https://www.amazon.de/K%C3%BCss-den-Troll-Amanda-Bryndis-ebook/dp/B0713P7G5H/ref=sr_1_fkmr0_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=amanda+bryndis+k%C3%BCss+den+troll&qid=1580739543&sr=8-1-fkmr0 Jetzt habe ich den Blog wirklich 2 Monate lang sträflich vernachlässigt. Was reinweg an unaufschiebbaren Familienangelegenheiten gelegen hat. Viel, viel Stress. Mein Fantasy musste warten, besser gesagt PJ und Alastair hingen da in ihrer Zeitschleife fest ... Weihnachten konnten wir nur rudimentär feiern .... Aber jetzt ist alles erledigt, bewältigt, und ich habe wieder Zeit. Neueste Nachrichten von "Nasdhoor - Ewiges Eis" kommen bald. Aktuell bin ich mitten in den Überarbei

Ein Volk wird neu kreiert, da ist die Autorin im Stress

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Erstmal für die Schachfreunde unter euch: Die Partie nennt sich "Die Unsterbliche", und sie ist tatsächlich einfach genial von Weiß gespielt. Gespielt hat Anderssen gegen Kieseritzky diese Partie als freie Partie 1851 in London, im Café. Ich hab sie ein paar mal nachgespielt und bewundere sie immer noch. Anderssen spielte Weiß. Sodele. Kann ich ein Volk, dass ich mit viel Mühe und Konzentration vor ein paar Jahren entworfen habe, in den Papierkorb befördern, weil es in der Konzeption schlicht nicht mehr zur Story passt? Yes i can. Because ich das muss, weils nicht mehr passt. Die Chassia Ahfahr bekommen eine neue Religion, eine neue Gesellschaftsform, neue Namen. Und all das für ein paar Sätze in einem Kapitel. Woah. Also, ran an die Eisleute.