Wenn Menschen Göttern begegnen - Nasdhoor - Wächter der Völker (Schnipsel)

 

Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay


Als kleine Entschuldigung, warum ich mich wieder mal so lange nicht gemeldet habe, hier ein längerer Schnipsel. Tut es mir leid? Nicht wirklich, die Autorin und Wicca war privat unterwegs, quer durch den Wald, zum Pilzesuchen. Mit den Lieblingsmenschen, sprich Tochter und Enkeln. Hat RIESENspass gemacht, so durch den Wald zu stapfen.

Und wenn die eine Tochter, dann die andere auch. Mit ihr habe ich heute Morgen lange telefoniert, und mir ihre Fortschrtte beim Projektmanagement Abteilungsneuplanung im Krankenhaus, in dem sie arbeitet, angehört. Weil sie sie macht.

Dafür hier: Ein Auszug aus dem überarbeiteten Buch:

... Mit erhobenem Schwert stellte Elisabetha sich vor den Drachen.»Du darfst ihn nicht verändern! Er ist ein Lebewesen das denkt und fühlt, wie wir alle!«

Langsam wandte die Enlighter sich Elisabetha zu. »Du bist eine in einem Körper?«, fragte sie, ihre Stimmen hallten durch die Höhle. Dann erhob sie sich und stieg von der Plattform.

»Das sind wir alle, mehr würde den Verstand ganz schön durcheinander bringen«, antwortete Zach. Als ihm endlich auffiel, das seine Pfeife kalt war, stopfte er sie neu und bat die Enlighter: »Ich hätte gerne etwas, diese Pfeife zu entzünden.« Aleathan schüttelte den Kopf.

Zach, der das aus den Augenwinkeln sah, bemerkte in seine Richtung: »Bis jetzt habe ich noch nichts anderes gesehen, als eine fast nackte Frau, die PJ el Haldhyn unverständliche Anweisungen gibt. Bleibt abzuwarten, ob sie eine Hilfe gegen die Drachen ist, die den Haldhyn vernichten wollen.«

»Auch du bist eine in einem Körper?«, fragten die Stimmen.

Der el Haldhyn runzelte die Stirn. »Einer in einem männlichen Körper trifft es eigentlich besser«, erwiderte er und sah verwundert an sich herab. War die Erste Frau blind?

Die Enlighter musterte ihn, schien zu überlegen. Der kaum wahrnehmbare Glanz um ihren Körper nahm zu, wechselte, mit dem Aufleuchten der Kristalle an ihrer Stirn, die Farben. In sich selbst versunken, machte sie den Eindruck, ihren eigenen Stimmen zu lauschen.

Vor den Menschen stand eine Göttin, die, in sich gekehrt, reglos verharrte.

So wie sie dort stand, wurde ihnen allen bewusst, dass sie zwar menschlich aussah, es aber nicht war. Ihre Kleidung, die transparenten Falten der Tunika, ihre ganze Gestalt, selbst ihre Haare, wirkten wie aus einem unbekannten, schimmernden Stoff geschaffen, der eine Vollkommenheit zeigte, die nicht von dieser Welt sein konnte. Als sie ihre Augen auf die Menschen richtete, nahmen sie auch zum ersten Mal wahr, dass sie vollständig violett waren. Glänzenden, polierten Amethysten gleich, bei denen es kaum möglich war zu erkennen, was in ihr vorging. Was sie dachte oder fühlte. Es war still in der Höhle, die Menschen wagten nicht, sich zu rühren, beeindruckt und überwältigt.

Nur Zach, der Erste der Ältesten, dachte, Erste Frau hin, Erste Frau her, ihre Aufgabe ist es, die gestohlene Welt, vor allem den Haldhyn, zu schützen!

Als sie wieder zu sprechen begann, klang eine einzige Stimme durch die Höhle. Laut und klar vermittelte sie, mit einer faszinierenden Sinnlichkeit, den Wunsch nach Kontakt.

»Der Name all derer, die nun Eine sind, ist Shariel.« ...

Viel Freude damit.

Blessed be, Amanda 

 

 

 


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